Verloren in meinen Gedanken, niemand da, der mich befreit. Ich drehe mich im Kreis, seelisch, wie körperlich. Strecke beide Arme von mir, auf der Suche nach Halt... Ich schließe die Augen, spüre den Wind, und verliere die Orientierung. Ich lasse mich tragen vom Gefühl des Schwebens. Gleich darauf überkommt mich die Unsicherheit. Ich öffne die Augen und lasse mich vom Schwindelgefühl erschöpft ins Gras sinken. Ich fixiere einen Punkt, eine Blume. Ich starre sie an und bemerke, wie sie strahlt... strahlt vor Glück, wachsen zu dürfen, den Wind und den Regen spüren zu können, die Welt erleben zu dürfen. Ich stehe auf und beschließe, eine Blume zu sein.

24.6.13 10:28

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